Irgendwie ist der Spätsommer im Lande eingezogen. Die ganz heissen Tage scheinen vorüber, die Ferien sind es – zumindest in unserem Bundesland – auch. Fährt man über Land, steht der Dschungel aus Mais hoch, dafür sind die meisten Getreidefelder schon gemäht oder man ist dabei. Das Grün an Büschen und Bäumen ist nicht mehr ganz so frisch, dunkelgrüne Töne haben den Vorrang und an den Feldrändern in den Hecken und Büschen reifen Früchte und Beeren. Seitdem nicht mehr ganz so massiv gespritzt wird in den vergangenen Jahren wachsen an Strassen- und Wegbegrenzungen auch wider viele Gräser und Blumen, die man lange nicht gesehen hat. Him- und Brombeeren gabs immer, nun aber kann man sie auch wider bedenkenlos essen. Und manch einer weiss eben auch um die Stellen mit den Blaubeeren!

Auch in den Köpfen der Menschen ändert sich etwas mit dem Fortschreiten der Jahreszeit. Ein Gefühl von kommendem Herbst macht sich breit. Klar, noch ist es warm und einige auch möglicherweise heisse Tage wird es noch geben. Trotzdem ist zu merken, dass das Jahr fortschreitet. Morgens gibt es den ersten Tau, Spinnwegen sind mit den Tropfen gesprenkelt. Kürbisse wachsen in den Gärten. Es wird früher dunkler, später hell, und es kommen Sachen auf den Tisch, die eben nur der Spätsommer hergibt, jedenfalls frisch.

Eigentlich keine schlechte Zeit, so mit einen ganz schönen Sommer hinter und einen hoffentlich guten Herbst vor uns. Und mit so vielen, schöne Sachen auf dem Tisch …