Heute mal eine Buchempfehlung, vielleicht und gerade weil es bei den politischen Parteien ( na ja, bei einigen! ) am Wochenende so gewaltig geknallt hat! Und dann noch einen schon monatealten Wälzer von Einer, die zu einer dieser Parteien gehörte, die gerade Schiffbruch erlitten haben. Versenktes Piratenschiff, wem fielen da nicht die dauerversenkten, armen Piratenwürstchen aus den Asterixheften ein?

Marina Weisband, Wir nennen es Politik

Und trotzdem, da schreibt Eine locker vom Hocker, wie sie sich Politik vorstellt. Wie es sein könnte, wen man(n) wollte, was mach- und denkbar wäre mit ein wenig mehr Phantasie und – vor allem – Mut. Und, weil von keinerlei Zwängen gebeutelt, ohne jedes politisches Machtkalkül. Einfach so, wies' sein könnte, wie sie es gerne hätte, manchmal ein wenig „blond“, manchmal mit atemberaubend neuen Ideen.

Lesenswert allemal, schon deshalb, weil jeder Berufspolitiker ob der angeblich vorgegebenen „Wirklichkeit“ die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde. Vieles wird nicht umsetzbar sein, im Tagesgeschäft untergehen oder einfach an den beteiligten Menschen scheitern. Anderes ist denkbar, wenn man neu denken will.

In jedem Falle ein empfehlenswertes Buch für jeden, der sich mit Politik befasst oder befassen will. Neue Wege brauchts immer und überall, hier sind sie zu haben und gut geschrieben nachzulesen. Als Idee, für jede Richtung. Und von der Autorin wird man noch hören, so oder so, hier oder dort …