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Ich liebe meinen Kaffee am Morgen. Mit kochendem Wasser von Hand in Omas altem Porzellanfilter aufgebrüht, barfuss in der kalten Küche stehend, hat schon der Schaffensvorgang etwas Kontemplatives. Meine (sehr bescheidene) Ode an den neuen Morgen, sozusagen.

Sehr schwarz muss er sein, fast kochend und dann mit einer Menge Milch bis zu einer gewissen Verträglichkeit aufgefüllt. Erreicht der erste, wunderbare Schluck den Magen, muss es im Kopf „KLING“ machen. Das ist der Augenblick, an dem der Tag wirklich beginnt!

Es gibt Tage, da wache ich des Nachts irgendwann zwischendurch auf und freue mich auf diese erste, alles in den Schatten stellende Tasse Kaffee des Tages. So verrückt wie früher, dann um vier Uhr oder so aufzustehen und Kaffee zu kochen, bin ich nicht mehr. Aber der Gedanke erfreut mich und ich glaube – würde mich jemand beobachten – dass man mich mit einem satten, babyhaften Lächeln der Vorfreude wieder Einschlafen sähe.

Ohne Kaffee keinen guten Start in den Tag.

In diesem Sinne: Guten Morgen!