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Es ist soweit: Wintersonnenwende. Von jetzt an geht es aufwärts mit dem Licht. Bald jedenfalls.  Mit der Wärme, na ja, das wird wohl noch einen Moment warten müssen, jedenfalls steht das zu Befürchten. Aber: es geht eindeutig in Richtung mehr Licht, keine Frage. In knapp sechs Monaten haben wir dann in Skandinavien die „weissen Nächte“ mit endlosem, geheimnisvollen Licht über dem Land und den Seen, weit über die normalen Tageszeiten hinaus … *freu*

Zur Wintersonnenwende erreicht die Sonne nun also im Jahreslauf ihren tiefsten Stand in Bezug auf den Meridiandurchgang. Jetzt haben wir den kürzeste Tag und die längste Nacht, weil der größere Teil der täglichen Sonnenbahn unterhalb unseres Horizonts liegt. Und obwohl der Tag der Wintersonnenwende der kürzeste Tag ist, tritt der früheste Sonnenuntergang bereits etwa zehn Tage früher und der späteste Sonnenaufgang erst etwa zehn Tage später ein. Dafür gibts eine Ursache in der Zeitgleichung, einer Berechnung zwischen „wahrer Ortszeit“ und „mittlerer Ortszeit“, einem Schnickschnack, den ausser Astronomen und wirklich noch handarbeitenden Nautikern niemand mehr wirklich wissen muss.

Völlig egal also, irgendwie. Wichtig aber ist der „Wendepunkt“ für Kopf & Seele. Besonders für Menschen, die mit der Winterdepression zu kämpfen haben. Und das sind so Wenige nicht, auch, wenn es nach Außen kaum auffällt …

Sommer, wir brauchen noch ein paar Meter, aber: wir kommen!