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Vor ein paar Tagen hat sich meine Welt wieder einmal geändert. Knirschend, wie das denn bei mir meistens so ist. Eine lang besprochene, fest geplante und so sehr gewünschte Zukunft mutierte plötzlich wieder zu einer ungewissen und fernen Hoffnung, einem Wunsch, vielleicht sogar einem Traum.

Einsamkeit machte sich breit, im Leben und im Kopf. Eine gute Freundin wusste um diese Dinge. Sie schreibt wunderbare Geschichten, nachzulesen in ihrem Blog und ihrem Buch. Und diesmal hat sie eine Geschichte ganz alleine für mich geschrieben, als Geschenk, als Stütze, weil die Dinge nun einmal so sind, wie sie gerade sind.

Wenn man solche Freunde hat, ist man reich!

Candy Bukowski

„Ich bekomme das in diesem Leben nicht mehr hin, Candy“, schreibst Du mir und ich möchte mir als guter Freund spontan eine Kanüle stechen. Um Frischblut zu spenden, um irgendetwas lebendig Pochendes in Deinen Körper zu bringen, einen ganzen Schwung rote Blättchen, auf denen etwas Positives steht, etwas, was Du aufnehmen kannst und sich in Dir zu einer Hoffnung auswächst, zum Glauben an Dich selbst, oder an die Dinge.

Jedes einzelne wünsche ich mir beschriftet und gestempelt mit schönen Glückskekssätzen und Konfuzes Wahrheiten, die Dein Körper einfach absorbieren könnte, ohne daran glauben zu müssen, aber sie würden ihr Werk dann schon tun und ein wenig Schmerzmittel wäre auch dabei, damit die Zeit bis zur Wirkung, die wenigen Stunden, ausreichend Wattegefühl bereit hielte, um nur jeden zweiten Dolchstoß spüren zu müssen und den in abgeschwächter Form.

All das möchte ich gerne, aber es kommen nur gut gemeinte Wortblasen und ein wenig…

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